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	<title>FrischGezwitschert &#187; Medienethik</title>
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	<description>Ein Weblog der Werbeagentur Cogtail</description>
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		<title>Dieser Artikel ist vielleicht ab 6, 12, womöglich auch ab 18</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 17:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist seit jeher Internet-Entwicklungsland.  Privatmenschen wissen mitunter wie selbstverständlich nicht, was ein Weblog ist. Journalisten fragen, wozu ein Blog gut ist, manche haben auch förmlich Angst davor, wenn &#8220;Laien&#8221; bloggen. Schon schade, aber nicht wirklich schlimm. Schlimm aber wird es, wenn Politiker das Internet zwar nicht verstehen, es jedoch mit Gesetzen nachhaltig verändern. Katastrophal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist seit jeher Internet-Entwicklungsland.  Privatmenschen wissen mitunter wie selbstverständlich nicht, was ein Weblog ist. Journalisten fragen, wozu ein Blog gut ist, manche haben auch förmlich Angst davor, wenn &#8220;Laien&#8221; bloggen. Schon schade, aber nicht wirklich schlimm. Schlimm aber wird es, wenn Politiker das Internet zwar nicht verstehen, es jedoch mit Gesetzen nachhaltig verändern. Katastrophal schließlich wird es, wenn selbst (einigermaßen) verständige Politiker entgegen ihrer Auffassung Entscheidungen mittreffen.</p>
<h2>Deutschland: Ein Entwicklungsland beschließt, Entwicklung zu stoppen</h2>
<p>Theorie und Praxis  &#8211; wo beides zusammengeht, werden kluge Entscheidungen getroffen.  Mit der Zustimmung zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag (kurz: JMStV) beweist die hiesige Politik das krasse Gegenteil. Selten war der Realitätsverlust größer, die Kluft zwischen Theorie und Praxis unüberwindbarer. Wer hier zum echten Cliffhänger zu werden hat, ist schon jetzt klar: Die Blogger, Webseiten-Betreiber &#8211; bl0ß aber nicht die Politker. Schließlich hat Politik in Deutschland endgültig zur Talfahrt angesetzt. Ecken und Kanten wurden dabei behutsam abgeschliffen &#8211; es soll sich ja niemand ins eigene Fleisch schneiden.</p>
<p>Das einstige Land der Dichter und Denker, das für Werte genau so wie für Kreativität und Innovation stand, entwickelt sich zum Rückschrittsland. Thomas Krüwer schreibt zu Recht in seinem Weblog &#8220;<a title="Eine Wutrede" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/11/deutschlands-parteien-unwahlbar-eine-wutrede/">Indiskretion Ehrensache</a>&#8220;, wie sich Deutschland auf den zentralen Zukunftsgebieten selbst abhängt: Biotechnologie, Umwelttechnologie und das Internet. Die Welt ist im Begriff, sich zu wandeln, aber Deutschland macht  da nicht mit. Das Land und seine Politker tun so, als gäbe es keine Globalisierung, kein INTERNATIONALES Internet. Die ersten Blogs wollen Ihr Angebot &#8216;vom Netz&#8217; nehmen &#8211; ich halte dies nicht für die richtige Entscheidung &#8211; das Resultat ist aber klar: Gute Angebote in Deutschland verschwinden, für den Internet-Standort Deutschland (um mal in dieser politischen Perspektive zu bleiben) bedeutet dies nichts Gutes. Die Jugendlichen wird dies weniger stören. Außer, dass sie sich nur noch stärker auf internationalen Websites tummeln werden. Doch die werden dann vermutlich immer öfter auch in deutscher Sprache verfügbar sein. So macht man das &#8216;deutsche Internet&#8217; kaputt, während die Problematik lediglich ausgelagert wird. Wenigstens reiben sich Abmahnanwälte die Hände.</p>
<p>In den Geschichtsbüchern wird man in einigen Jahrzehnten festzumachen versuchen, wann und wo der Anfang vom Ende seinen Ursprung fand. Es mag gut sein, dass er um den Jahreswechsel 2010/2011 markiert werden wird. Ich erinnere mich in dieser Zeit an ein Interview mit dem von mir hoch verehrten Kurt Biedenkopf zurück, das er brand eins gegeben hat. Der darin prophezeite &#8220;Aufstand von unten&#8221; könnte m.E. Realität werden, S21 ist womöglich nur ein Anfang. Um so mehr wünsche ich mir, dass deutsche Politiker wieder mehr Profil zeigen und sich mit Verstand darauf besinnen, worum es geht. Dass sie zusammenbringen, was Herr Biedenkopf so treffend auf die Frage formuliert: <em>Warum macht man da mit?</em></p>
<p><em>&#8220;Ja Gott, warum. Weil ich immer noch glaube, dass man etwas <strong>verändern</strong> kann. Und weil ich auch <strong>Verantwortung</strong> für Kinder und Enkel trage.&#8221;</em></p>
<ul>
<li> Herkunft und Gründe finden sich bei Robert Basic:<a href="http://www.robertbasic.de/2010/11/jmstv-novellierung-herkunft-und-gruende/">http://www.robertbasic.de/2010/11/jmstv-novellierung-herkunft-und-gruende/</a></li>
<li><a href="http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/">http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/</a></li>
<li>Protestschreiben Muster: <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=275">http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=275</a></li>
<li>Linksammlung: <a href="http://www.testspiel.de/archives/2010/11/30/linksammlung-zum-jugendmedienschutz-staatvertrag-jmstv/">http://www.testspiel.de/archives/2010/11/30/linksammlung-zum-jugendmedienschutz-staatvertrag-jmstv/</a></li>
<li><a title="warum-udo-vetter-und-robert-basic-sich-in-sachen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-und-die-auswirkungen-auf-blogs-irren" href="http://www.pottblog.de/2010/12/02/warum-udo-vetter-und-robert-basic-sich-in-sachen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-und-die-auswirkungen-auf-blogs-irren/">Reaktion auf Rechtsanwalt Udo Vetter und Rober Basic in Sachen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (sehr interessant)</a></li>
</ul>
<h2>Von einen Extrem zum anderen:</h2>
<p>Zugegeben&#8230; die Blogger-Szene spricht vom Angriff auf die Meinungsfreiheit, oder etwa von der Unmöglichkeit, Blogs aufgrund des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages weiterhin betreiben zu können. Kaum jemand, der nicht in dieses Horn bläst. Adeversario.de meint&#8230; des ist alles ziemlicher Unsin. Polemik trifft also auf Polemik. Der Artikel darf <a title="Jugendmedienschutz/die-neue-sau-im-dorf-jugendmedienschutz" href="http://adversario.de/Jugendmedienschutz/die-neue-sau-im-dorf-jugendmedienschutz.html">HIER</a> gelesen werden&#8230; und es darf auch weiterhin hitzig diskutiert werden:</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Über den Ursprung der Social Media</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 09:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media entsteht nicht auf Facebook oder Twitter, auch nicht in Weblogs, sondern in den Köpfen von Menschen. Eine soziale, kommunikative Einstellung ist notwendig, die eingesetzten Medien sind sekundär. Geradezu doof sind Aussagen: „Wir sind auf den Social Media-Zug aufgesprungen, weil wir nun endlich eine Facebook-Seite haben, oder twittern, oder ein Blog betreiben.“ Facebook, Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media entsteht nicht auf Facebook oder Twitter, auch nicht in Weblogs, sondern in den Köpfen von Menschen. Eine soziale, kommunikative Einstellung ist notwendig, die eingesetzten Medien sind sekundär. Geradezu doof sind Aussagen: „Wir sind auf den Social Media-Zug aufgesprungen, weil wir nun endlich eine Facebook-Seite haben, oder twittern, oder ein Blog betreiben.“</p>
<p>Facebook, Twitter &amp; Co. stehen – wenn man vernünftig drüber nachdenkt – ganz und gar fälschlicherweise für Social Media.  Genauso wenig, wie Zeitungspapier, der Fernseher &amp; Co. für Klassische Medien stehen. Social Media „stirbt“ demnach auch nicht, wenn es eines Tages vielleicht keine Weblogs mehr gibt. Schließlich stirbt das Zeitungswesen nicht, sobald kein Papier mehr eingesetzt wird; die eZeitung ist schon heute Realität.</p>
<p>Es kommt auf Einstellung zu dem Thema an, auf beiden Seiten. Klassischerweise gibt es Produzenten (von Nachrichten, Zeitungsartikeln etc.) und Rezipienten, in den Social Media verschwimmt diese Grenze, während sich der Austausch beschleunigt und vervielfältigt. Der Wunsch, ja die innere Einstellung war vermutlich längst vorhanden, als es Social Media noch gar nicht gab. <a title="Blog von Robert Basic" href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a> bspw. wurde vermutlich als Blogger geboren. Da hat er Glück gehabt, dass es vor einigen Jahren endlich die technischen Möglichkeiten gab, um dieser Bestimmung folgen zu können.</p>
<p>Warum überhaupt gibt es dieses Missverständnis? Wieso werden Praktikanten eingesetzt, um für das Unternehmen zu twittern? Wieso gibt es diesen Follower-Wahn? Und wie kann Robert Basic den Social Media-Wahn von Unternehmern mit nur zwei Fragen stoppen?</p>
<p>Das, und noch viel mehr, erfährst du in dem Artikel „<a title="Zum Artikel" href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1666">Don’t Call It Social Media</a>“. Tipp (aus den Kommentaren): Den Artikel ausdrucken und an Kunden verteilen. Ich werde es machen. ﻿</p>
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		<title>Pumuckl vs. Salesch: Was ist nur aus unserer Fernsehlandschaft geworden?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 08:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist nur  aus unserer Fernsehlandschaft geworden? Früher hatte Fernsehen noch einen Bildungsauftrag: Immerhin zeigte mir Colt Seavers meinen allerersten Berufswunsch auf, während MacGyver suggerierte, ich könnte aus einem Zahnstocher ein ganzes Floß bauen. Durch Trapper John M.D. lernte ich, dass man als Doc im Krankenhaus ausreichend Zeit für Spässken, Saufen, und natürlich für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist nur  aus unserer Fernsehlandschaft geworden? Früher hatte Fernsehen noch einen Bildungsauftrag: Immerhin zeigte mir Colt Seavers meinen allerersten Berufswunsch auf, während MacGyver suggerierte, ich könnte aus einem Zahnstocher ein ganzes Floß bauen. Durch Trapper John M.D. lernte ich, dass man als Doc im Krankenhaus ausreichend Zeit für Spässken, Saufen, und natürlich für die Liebe hat – etwas Zeit lässt sich zusätzlich einsparen, wenn man direkt vor dem Krankenhaus in einem Wohnmobil nächtigt.</p>
<p>Doch irgendwann war diese schöne, lehrreiche Zeit vorbei: Zunächst freute ich mich noch über eine Neuverfilmung von Pumuckl, registrierte dann aber, dass sich die Frau im schwarzen Umhang nicht unsichtbar machen konnte. Leider war es auch keine Superheldin, sondern nur Barbara Salesch. Damals ahnte ich noch nicht, was sich hinter diesem gekünzelt sardonischem Lächeln verbarg. Erst später wurde klar, dass diese Dame keineswegs für die Wahrheit sprach, sondern alles nur Lug und Trug war.</p>
<p>Was folgte, kam einer Wanderung von Lemmingen gleich, jedoch mit apokalyptischem Ausmaß. Eine Nanny z.B., die fast genau so lächelte wie jener wuschelige Rotschopf, dass ich mir fasst schon Sorgen machen musste, ob ich in Wirklichkeit nicht vielleicht in der Matrix gefangen und von Agenten nur so umzingelt bin.<span id="more-542"></span></p>
<h2>Zwischenstopp: Der Adjektiv-Gau</h2>
<p>Aber es kam noch schlimmer: In &#8221;Bauer sucht Frau&#8221; suchten plötzlich liebevolle, treue, einfühlsame, zärtliche, einsame, ehrliche, schüchterne usw. Rinderwirte, Biobauer, Schäfer usw. nach einer würdigen Mama respektive Bäuerin. Obschon die jungen Leute somit das eine oder andere unbekannte Adjektiv aufschnappen konnten, vermochte dieser Umstand nur unmerklich zu trösten.</p>
<p>Und weil das alles noch nicht genug ist, machen heuer vollkommen talentfreie Menschen (nein, nicht die Moderatoren) &#8221;Karriere&#8221; – oder so etwas Ähnliches: Da singt sich der Schäfer Heinrich (aus &#8221;Bauer sucht Frau&#8221;) in die Charts, während eine mir bis dato völlig unbekannte Daniela Katzenberger  - mit immerhin zwei &#8221;Talenten&#8221; gesegnet – singt, obwohl auch sie nicht singen kann, ein Café eröffnet, obwohl sie wieder backen noch bedienen (Nachtrag: Ok, bedienen soll sie können&#8230;) kann, und aus irgendwelchen unbekannten Gründen lächerlich gehyped wird (für was, das weiß ich bis heute nicht).</p>
<div><img class="aligncenter" title="Stephanie zu Guttenberg" src="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wp-content/pornosteffi.jpg" alt="" width="400" height="416" /></div>
<p>Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende:  In &#8221;Tatort Internet&#8221; verfolgt Stephanie zu Guttenberg, Ehegattin von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Menschen, die sich via Internet-Chat an kleine Kinder &#8216;ranmachen&#8217;. Weniger, um aufzuklären (denn Aufklärung findet praktisch nicht statt – hier sei ein Artikel des Medienjournalisten Stefan Niggemeier empfohlen: <a title="TV-Kritik: &quot;Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder&quot; startete auf RTL 2" href="http://ht.ly/2Qr7s">http://ht.ly/2Qr7s</a> ), als vielmehr aus reiner &#8221;Effekthascherei&#8221;. Sind die Agenten der Matrix, die uns falsche Tatsachen vorspiegeln, nun also doch Wirklichkeit geworden?</p>
<p><em>Hätte es damals bloß eine Wiederholung von Pumuckl gegeben. Vielleicht wäre uns all das erspart geblieben.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bist du noch Kind genug, um wirklich kreativ zu sein?</title>
		<link>http://www.frischgezwitschert.de/2010/02/bist-du-noch-kind-genug-um-wirklich-kreativ-zu-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vielen Jahren begleitet mich diese Aussage: &#8220;Kinder sind die besten Wissenschaftler.&#8221; Zugegeben: Ihr Problem besteht darin, dass sie noch nicht über ausreichend Vorwissen verfügen&#8230; der bis zum Grundschulalter noch nicht ganz ausgebildetet Temporallappen ist sicherlich auch ein wenig ungünstig. Worauf es aber ankommt, ist ihre Fähigkeit, Dinge anders zu sehen und völlig unterschiedlich zusammensetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren begleitet mich diese Aussage: &#8220;Kinder sind die besten Wissenschaftler.&#8221; Zugegeben: Ihr Problem besteht darin, dass sie noch nicht über ausreichend Vorwissen verfügen&#8230; der bis zum <a title="jedes-kind-ist-besonders" href="http://www.textzicke.de/24/02/2010/jedes-kind-ist-besonders/">Grundschulalter</a> noch nicht ganz ausgebildetet Temporallappen ist sicherlich auch ein wenig ungünstig. Worauf es aber ankommt, ist ihre Fähigkeit, Dinge anders zu sehen und völlig unterschiedlich zusammensetzen zu können.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AIGFr_BzxEQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/AIGFr_BzxEQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-365"></span>Die Werbung der &#8220;Children&#8217;s Foundation&#8221; zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass das Besondere nicht nur nicht immer offensichtlich ist, sondern oft als banal, lächerlich, krank abgestempelt wird. Das ist nicht nur für diese unterschätzten genialen Köpfe schlimm (die zu Opfern werden), sondern auch für die, die es nicht sehen und stattdessen den Finger auf andere zeigen: Sie werden nie zu großen Ideen fähig sein.</p>
<p>Alles immer sofort perfekt machen zu wollen, ist das Dümmste, das man nur tun kann. Wer sich keine Fehler zu- und eingesteht, wird weitaus größere machen. Wer immer auf Nummer Sicher geht, geht das Risiko ein, schnell zu scheitern. Und mal ehrlich&#8230; Spaß macht sowas ja auch nicht mal.</p>
<p>&#8220;Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein [kreativer] Mensch&#8221;, hat Erich Kästner gesagt. Da ist was Wahres dran, es wird nur immer wieder vergessen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google AdWords oder Suchmaschinenoptimierung? Und wo bleibt der Sinn?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Google AdWords]]></category>

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		<description><![CDATA[Google AdWords werden – anstelle der Suchmaschinenoptimierung – meist dann gewählt, wenn eine Website oder ein Weblog zu einem Suchbegriff (noch) nicht unter den ersten zehn Suchergebnissen auftaucht. Häufig steckt dahinter ein zeitlicher Aspekt (denn Suchmaschinenoptimierung braucht oftmals nun einmal Zeit), aber auch ein finanzieller Aspekt (was glauben Sie, wie teuer es ist, mit Versicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google AdWords werden – anstelle der Suchmaschinenoptimierung – meist dann gewählt, wenn eine Website oder ein Weblog zu einem Suchbegriff (noch) nicht unter den ersten zehn Suchergebnissen auftaucht. Häufig steckt dahinter ein zeitlicher Aspekt (denn Suchmaschinenoptimierung braucht oftmals nun einmal Zeit), aber auch ein finanzieller Aspekt (was glauben Sie, wie teuer es ist, mit Versicherung auf der ersten Seiten zu laden?) Nicht selten sind Kunden am Ende frustriert und mehrere tausend Euro los. Sei es, dass sie AdWords investiert haben (ohne jedoch einen einzigen Kunden dadurch gewonnen zu haben), oder, dass die Suchmaschinenoptimierung auch langfristig nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cYr8Cr1jdiY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/cYr8Cr1jdiY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-286"></span></p>
<h2>Google AdWords oder Suchmaschinenoptimierung? Lieber erst die Sinnfrage stellen?</h2>
<p>Natürlich können Sie durch Google AdWords oder durch Suchmaschinenoptimierung Klicks (d.h. Besucher auf Ihrer Website oder Ihrem Weblog) generieren. Aber was dann? Viele Besucher springen wieder ab, wenn die Inhalte einfach nicht stimmen, oder Sie nicht das Gefühl haben, dass sich der Anbieter für Sie nicht ins Zeug legt. Selbst inhaltlich gute Webseiten haben es heute schwer, aus der Masse hervorzustechen.</p>
<p>Hier muss man sich die einfach mal die Sinnfrage stellen: Reicht es mir, Besucher auf meine Internetseite zu bringen, und sie mit guten Inhalten (etwa durch eine Textagentur) ein paar Minuten zu halten, bis sie wieder wegklicken? Oder ist es stattdessen sinnvoller, die Nutzer meiner Website zusätzlich zu beeindrucken, zu unterhalten bzw. ihnen Sachverhalte leicht, verständlich und lecker zu erklären?</p>
<p>Ich bin der Überzeugung, dass sowohl GoogleAdwords als auch Suchmaschinenoptimierung erst dann Sinn machen, wenn man ihnen zuallererst einen Sinn gibt. Die Beantwortung der Sinnfrage ist der Anfang einer erfolgreichen Positionierung im Internet, die auch der Neukundengewinnung dient.</p>
<h2>Ohne eine vernünftige Konzeption geht nichts</h2>
<p>Wir sprechen also über eine vernünftige Konzeption, über eine Marketing-Kampagne, die den Nutzern das Angebot schmackhaft macht. Mich nervt es einfach, dass sich dieses Quantitätsdenken nach wie vor durchsetzt. Auf der einen Seite muss man sicherlich „überall“ aktiv sein (weil es die Anderen ja auch sind), doch auf der anderen Seite  &#8211; meine ich &#8211; könnte das Qualitätsbewusstsein wieder stärker in den Fokus rücken. Und dann klappt es auch mit Google AdWords oder mit der Suchmaschinenoptimierung.</p>
<p>PS: Ich will natürlich nicht verhehlen, dass das alles am Anfang mehr Geld kosten. Wie allen kennen  den Ausspruch: Qualität kostet. Langfristig bin ich jedoch der Überzeugung, dass Kunden auf diese Weise nicht nur sparen, sondern wirklich gewinnen.</p>
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		</item>
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		<title>Latent unter Beobachtung ODER Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast</title>
		<link>http://www.frischgezwitschert.de/2010/01/latent-unter-beobachtung-oder-ich-weis-was-du-letzten-sommer-getan-hast/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 09:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cogtail</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienethik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammler]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mensch wird zum Datensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten von uns stehen nicht wirklich unter direkter Beobachtung. So weit sind wir (noch) nicht – nicht einmal Google. Das mag wie ein Trost klingen, ist in Wahrheit aber nicht wirklich tröstlich. Denn schließlich stehen wir „latent“ unter Beobachtung! Was das heißt? In diesem Artikel erfahren Sie es&#8230;. Durch seinen Artikel „Der Mensch wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten von uns stehen nicht wirklich unter direkter Beobachtung. So weit sind wir (noch) nicht – nicht einmal Google. Das mag wie ein Trost klingen, ist in Wahrheit aber nicht wirklich tröstlich. Denn schließlich stehen wir „latent“ unter Beobachtung! Was das heißt? In diesem Artikel erfahren Sie es&#8230;.</p>
<p><span id="more-244"></span>Durch seinen Artikel „<a title="Der Mensch wird zum Datensatz" href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E38A2F6DD0A734EB789AAD27EDE6F9A35~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Der Mensch wird zum Datensatz</a>“ in der FAZ hat mich Frank Rieger zu diesem kleinen Machwerk inspiriert. Darin reflektiert er, wie drastisch sich die Digitalisierung des Menschen auf unser Leben auswirkt – und zwar im negativen Sinne.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Mwa2rqEhL6E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Mwa2rqEhL6E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wo wir auch stehen und gehen – wir werden mit Informationen überhäuft. So toll das auch ist, diese Entwicklung birgt auch Gefahren. Zwar kommen wir immer leichter an relevante Informationen, müssen aber gleichzeitig den Preis dafür bezahlen. So spricht Frank Rieger von einem „störungsfreien Leben“, das uns auf diese Weise beschert wird. Diesen Ausdruck (“störungsfreies Leben”), oder besser gesagt, was er letztlich bedeutet, finde ich schlimm. Was so herrlich klingen mag, stört schließlich den kreativen Geist, intelligentes Denken, und damit unser gesamtes Handeln. Die Entwicklung der Menschheit hängt ja gerade von Störungen (Problemen, Schwierigkeiten, Herausforderungen) ab. MICH stört diese aktuelle Tendenz gewaltig. Vor diesem Hintergrund klingt ein derart störungsfreies Leben dann doch irgendwie paradox, oder?</p>
<h2>Zurück zur latenten Beobachtung&#8230;</h2>
<p>Ich sagte es eingangs, wie gefährlich diese latente Beobachtung ist. Während die direkte Beobachtung gezielt bestimmte Personen, und hier nur bestimmte Aspekte fokussiert, besteht die latente Analyse darin, praktisch alles über uns zu erfahren. Sie läuft über Algorithmen ab: Dadurch, dass unvorstellbar große Datenmengen miteinander verrechnet werden, können Zusammenhänge aufgedeckt werden. Der (schlechte) Witz an der Sache: Nicht nur, dass so unzählige Fakten über Sie gesammelt werden; durch (mathematische) Assoziationen können selbst solche Zusammenhänge hergestellt werden, die nicht einmal Ihnen selbst bewusst sind (oder unter Umstände auch gar nicht stimmen). Daraus resultieren mitunter ganz „überraschende Erkenntnisse“ über jeden von uns.</p>
<p>„Es genügt nicht, von [Datensammlern] zu verlangen, sie sollten ethisch verantwortlich entscheiden, ja es ist ihnen gegenüber sogar eine Zumutung, ihnen eine solche Verantwortung alleine aufzuerlegen. Es ist wichtig, [sie] von außen zu kontrollieren, denn sie [können] nicht soviel, wie oft angenommen wird. (Quelle: <a title="studenthelp" href="http://www.studentshelp.de/p/referate/02/3263.htm">studenthelp</a>)</p>
<p>Sicher ist, dass Millionen von Menschen von den Datensammlern – allen voran Google – profitieren. Ich halte es auch gar nicht für sinnvoll, sie zu verteufeln (vgl. <a title="weblog.medienwissenschaft" href="http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/6084">weblog.medienwissenschaft.de</a>). Angst- und Panikmache ist nichts anderes als PR – und die funktioniert immer noch am besten (egal ob bei der Schweinegrippe oder bei Google). Ein konstruktiver Umgang mit diesen Herausforderungen bedeutet, sich im allgemeinen den ethischen Fragen unserer Gesellschaft zu stellen (Menschen an den Pranger zu stellen wird uns bereits im Fernsehen seit Jahren als völlig legitim verkauft!), natürlich mit besonderem Schwerpunkt auf den „Mensch als Datensatz“. Ich weiß nicht, ob eine Ethikkommission ausreicht, vielleicht brauchen wir auch so etwas wie eine Social Ethik. Die Frage ist ja auch, wer eine solche Kommission überhaupt leiten kann: Vater Staat, der längst die Tagebücher seine „Kinder“ liest? Wohl kaum&#8230; ich denke, hier geht die Diskussion erst los. Ich freue mich auf interessante Kommentare!</p>
<p>Der Mensch wird zum Datensatz:</p>
<ul>
<li><a title="netzpolitik" href="http://www.netzpolitik.org/2010/der-mensch-wird-zum-datensatz/">netzpolitik</a></li>
<li><a title="google-analytics-datenschutzwidrig" href="http://www.blogberry.de/google/google-analytics-datenschutzwidrig/">Google Analytics datenschutzwidrig?</a></li>
<li><a title="Die Google Falle" href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/die-google-falle/">Die Google Falle</a></li>
<li><a title="das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet" href="http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/">Das Ende der freien Kommunikation im Internet?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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