Neulich habe ich auf Xing den Ausdruck „Offline-Verknüpfung“ verwendet. Wenig später lese ich auf Twitter die Mutmaßung, es handle sich dabei um ein neues Wort für „Freunde“ – nicht ganz ohne Augenzwinkern, versteht sich.

Die Offline-Verknüpfung ist jedoch ein wichtiger Schritt, der im Online-Marketing viel zu selten gegangen wird. Gerade aus den Wechselwirkungen zwisschen Internet und realer Welt entstehen wertvolle Synergien. Da fängt bereits bei Kleinigkeiten an, von denen einige von vielen Unternehmen bereits übernommen werden: Beispielsweise sollte die Adresse der Website heute in sämtlichen Druckerzeugnissen angegeben werden (im Briefverkehr, Broschüren, Katalogen etc.).

Offline-Verknüpfung: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Klassischerweise bewegen sich die meisten Unternehmen aus der realen hinein in die virtuelle Welt. Mittlerweile ist jedoch auch der umgekehrte Weg zu beobachten: So etabliert mancher Online-Shops etwa einen so genannten „Show-Room“, in dem ausgewählte Produkte aus dem Online-Sortiment ausgestellt werden. Oder denken Sie nur an Künstler aus dem Musik-Bereich, die über die Internet-Plattform YouTube bekannt geworden sind, und heute auf den realen Brettern stehen, die die Welt bedeuten.

Ich bin davon überzeugt, dass durch eine mangelhafte Offline-Verknüpfung nach wie vor erhebliche Potenziale verschenkt werden. Sicherlich gilt dies nicht für jedes Unternehmen, jedes Produkt oder jede Dienstleistung – vielmehr sollte dieser wichtige Aspekt der Offline-Verknüpfung für das Online-Marketing im Hinterkopf bewahrt und bei Bedarf gezielt eingesetzt werden.

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